Kostbarstes Gut der Region bleibt die herrliche Berg- und Seelandschaft, in der dank eines milden Klimas subtropische Pfanzen bis an den Alpenrand vorstossen. Der Lago Maggiore ist die sonnenreichste gegend der Schweiz mit einer Jahres-Durchschnittstemperatur von 12.5°C. Unter diesen klimatischen Bedingungen gedeihen prächtige und seltene Pflanzen: Palmen und Kamelien mischen sich unter Tannen, Pinien und Kastanienbäume. Sie verbreiten frühlingshaften Zauber, wenn in Cimetta (1672 m) noch Schnee gibt. Die Alp Cardada-Cimetta ist ein unvergleichlicher Aussichtspunkt: frei schweift der Blick von den Hochalpen über See und Hügelketten bis hinunter zur Po-Ebene. Zugleich ist sie idealer Ausgangspunkt für Gleitschirmflieger. Auch Pflanzen- und Naturfreunde kommen auf ihre Rechnung. Der Botanische Garten auf den Brissago-Inseln bringt manche exotische Schönheit, wie sie in diesen Breitengraden sonst selten anzutreffen ist. Der Eisenhut-Park auf der Gambarogno-Seite ist für seine umfassende Kamelien-Sammlung international bekannt, und die Bolle di Magadino an der Tessin-Mündung zählen zu den wichtigsten Naturschutzgebieten Europas. Eindrücklich sind die Täler am oberen Lago Maggiore, jedes eine Entdeckungsreise wert: durch Wälder und Wiesen, entlang klar sprudelner Bäche oder hoch über Gipfel und Kämme. Wie sie heissen? Valle Maggia, Valle Bavona, Valle Rovana und Lavizzara, Valle Verzasca, Valle Onsernone und Centovalli.
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